Event-Review: Archer & Tripp / Klezfluentes

Eigentlich weiß ich gerade gar nicht so richtig, wie ich das was ich am vergangenen Samstag gesehen und gehört habe in Worte fassen soll…

Begonnen hatte der Abend mit dem Duo „Klezfluentes“ die  – in der Besetzung Klarinette/Saxophon (Thomas Peters) und Gitarre (Jörg Schremmer) –  in einer 30 minütigen Session die verschiedenen Stile und Variationen der Klezmer-Musik  von langsamen, getragenen Stücken  bis hin zu schnellen, fröhliche Freilachs und Bulgars präsentierten.  Neben der großen Bandbreite welche Klezmer-Musik bietet, war sicher auch das musikalisch perfekt umgesetzte Spiel der beiden der Grund für den Applaus und die Aufforderung nach einer Zugabe…

Nach einer kurzen Umbaupause nahmen dann Samantha Archer und Jaron Tripp den Platz auf der Bühne ein – und öffneten für die anwesenden Zuhörer ein „virtuelles Fotoalbum mit Klangbildern“…

Anders kann ich die von Samantha und Jaron in den darauffolgenden knapp 2 Stunden dargebotene Performance nicht beschreiben. Die ersten beiden „Klang-Bilder“ wurden mit Pantam und Klarinette gezeichnet – was schon aufgrund des unglaublichen Klangspektrums der Pantam’s für maximale Aufmerksamkeit beim Publikum führte.  Und wer nun dachte, mehr geht nicht, wurde mit jedem weiteren Stück das die beiden spielten eines Besseren belehrt.

Zu den beiden schon erwähnten Instrumenten Klarinette und 5(!) Pantam’s unterschiedlicher Bauart und Klangfärbung kamen neben dem Gesang von Samantha weitere unglaubliche 14 Instrumente im Laufe des Abends zum Einsatz. Die Bandbreite reichte hier von verschiedenen Blasinstrumenten wie Flöten und Pfeifen über eine „sphärisch“ klingende Maultrommel bis hin zu Klanghölzer, Bass Drum, Handtrommel, einem Cajonito welches aussah wie eine umgedrehte Kaminuhr – und nicht zu vergessen dem Calabash (Kürbis).

Unglaublich mit welcher spielerischen Selbstverständlichkeit die beiden all diese Instrumente in ihre Stücke integriert haben und eine Klangreise inszenierten die von den musikalischen Bezeichnungen her den Weg von Trance über Weltmusik hin zum modernen Jazz genommen hat.

Wie am Anfang schon geschrieben – es fällt mir nicht leicht, dass was uns Archer & Tripp an diesem Abend dargeboten hat, in Worte zu fassen –  „… einfach nur schön,“  „… unglaublich“ „… hätte ich so nie erwartet“ – „… ich bin begeistert“  –  so die Reaktionen / Kommentare der anwesenden Gäste nach dem Konzert, denen ich mich vorbehaltlos anschließen möchte.

Für alle diejenigen die dieses tolle Konzert verpasst haben, hier die Information, dass wir sowohl Archer & Tripp als auch Klezfluentes in jedem Fall noch einmal zu einer weiteren Veranstaltung „INSIDE“ Rebstock Garden einladen werden.


Wie immer an dieser Stelle der Hinweis auf die Möglichkeit, meinen Artikel zu kommentieren – würde mich sehr freuen, euren Eindruck / Meinung zu dem Event zu lesen…

Falls Ihr mir eure Meinung lieber persönlich sagen möchtet:
Am 26 Mai trefft ihr mich wieder in Sankt Goar – bei unserem nächsten Event im Rebstock Garden.


Bis dahin

Dieter

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