Event-Review: DAN O‘ CLOCK

Freitag, 28.12.2018, 10:43 Uhr – mein Telefon klingelt.
Nach dem abheben röchelt eine Stimme, die sich anhört wie Marlon Brando als „Der Pate“ auf dem Sterbebett, irgendwas von „… Termin absagen oder Ersatz organisieren“. Als ich realisierte das diese Stimme zu Dan O’Clock gehörte schaltete mein Hirn sofort in den Panik-Modus. Termin absagen kommt definitiv nicht in Frage – also Ersatz besorgen. Aber das war aufgrund der kurzen Zeit die blieb einfacher gesagt als getan. Dann ca. 2 Stunden und etliche Telefonate später bekomme ich eine SMS von Dan: „Ich verschiebe das krank sein auf morgen – mache mich jetzt auf den Weg zu euch 🙂
Als ich Dan dann um 16:00 Uhr vom Bahnhof abgeholt habe, war von Erkältungstee bis Sauerstoffzelt mit Höhensonne alles vorbereitet um Dan bis zu seinem Auftritt soweit fit zu bekommen, damit er seine Show spielen konnte.

Und seine Schow war – trotz hörbar angeschlagener Stimme – für die rund 50 anwesenden Gäste ein tolles Erlebnis.
Nachdem Dan die Zuhörer mit Songs wie „Regen“ oder „Wo sind die Engel hin“ inklusive der dazugehörenden Geschichten eher ruhig und nachdenklich in die Konzertpause verabschiedet hatte, waren im zweiten Teil der Show die Tränen in den Augen der Konzertbesucher ein klares Zeichen von überstrapazierten Lachmuskeln. Lieder wie „Super Mario“ oder „Melodie“ bei denen alle Anwesenden gemeinsam im Chor mitgesungen haben oder „Jungesellenabschied“ bei dem die ersten Tränen vor Lachen vergossen wurden, waren aber nur der Vorgeschmack auf das furiose Finale.

Hier stellte Dan sein ganzes können als LIEDER-MACHER unter Beweis.
Die Zutaten für ein Lied zu „machen“: ein aus dem Publikum genannter spanischer Fußballspieler (Sergio Ramos), der dazugehörige Wikipedia Eintrag in spanischer Sprache als Textvorlage und eine Menge Improvisationstalent.

Und zum Abschluss ein Lied mit den Wortvorgaben „oder“ „Blasentee“ und „Biebernheim

An dieser Stelle ziehe ich meinen Hut vor dem, was Dan O‘ Clock an diesem Abend trotz Erkältung geleistet hat. Ich denke, dass wir Dan mit Sicherheit noch einmal wiedersehen werden – und wenn Ihr mal in Köln sein solltet, informiert euch vorher über seine Veranstaltungen unter dem Motto „Musik vom Fass“.


Wie immer an dieser Stelle der Hinweis auf die Möglichkeit, meinen Artikel zu kommentieren – würde mich sehr freuen, euren Eindruck / Meinung zu dem Event zu lesen…

Falls Ihr mir eure Meinung lieber persönlich sagen möchtet:
Am 19. Januar trefft ihr mich wieder in Sankt Goar – bei unserem nächsten Event im Rebstock Garden.


Bis dahin
Dieter

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Jahr 2019!!

 

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