Event-Review: Florian Franke & VOCANTONIUS

Die Veranstaltung begann mit einem Lapsus Linguae:  Mit „Herzlichen Glückwunsch…“ statt „Herzlich Willkommen…“ wurden die anwesenden Gäste begrüßt. Rückblickend betrachtet war dies aber genau die richtige Formulierung, denn man kann all diejenigen die diesen Abend „live“ erlebt haben nur beglückwünschen, da sie mit dem Besuch des „Live – Doppelpacks“ genau die richtige Entscheidung getroffen haben.

Alle die dem Auftritt eines A-capella Ensembles eher skeptisch gegenüberstanden, wurden mit der Darbietung von VOCANTONIUS schnell eines Besseren belehrt. Zu sehen und vor allem zu hören, mit wieviel Freude und Leidenschaft die sieben Mitglieder des Ensembles ihrem Hobby – dem gemeinsamen Singen – nachgehen, war schon sehr beindruckend. Mit einem perfekten Arrangement der Gesangsstimmen und dezent eingesetzten Percussion-Instrumente war die angekündigte musikalische Reise von „Rock bis Renaissance“ eine sehr schönes, weil kurzweiliges Erlebnis. Bestätigt wurde dies nicht zuletzt mit einem verdienten Applaus und der lautstarken Forderung einer Zugabe.

Nach einer kurzen Pause betrat dann Florian Franke die „Bühne“ und begann sein Konzert mit einer spontanen Interpretation von „Über der Wolken…“. Auslöser hierfür war das „INSIDE – Intro“ welches ja u.a. „Ein Stück Musik von Hand gemacht…“ von Reinhard May beinhaltet. Die kleine Textunsicherheit bezüglich der zweiten Strophe wurde mit Hilfe eines anwesenden Gasts in beeindruckender Art und Weise überbrückt und die „Improvisation“ endete dann mit einem Chorgesang des anwesenden Publikums.

Wow, dachte ich… normalerweise hat man diese Stimmung eher am Ende des Konzerts. Aber gleich mit dem ersten Stück?

Und  Florian hat es verstanden, diese Stimmung während seiner gesamten Show aufrecht zu erhalten. Neben den z.T. amüsanten Erklärungen zu Entstehung seiner Lieder und einer perfekten Beherrschung der Instrumente war es vor allen die leidenschaftliche Darbietung seiner Songs, die das anwesende Publikum in seinen Bann gezogen haben.

Hier war jemand mit viel Herz und Seele am Werk. Und das wurde von den anwesenden Gästen in mehrfacher Hinsicht honoriert. Zum einen war es die Konzentration auf die dargebotenen Lieder, was sich insbesondere in den leisen Passagen (in denen man durchaus eine Stecknadel hätte fallen hören können) und der in der Dauer sowie der Lautstärke des verdienten Beifalls wiederspiegelte.

Als dann zur Überraschung vieler, mit Jaqueline Rubino plötzlich ein Duo auf der Bühne stand, war dies der letzte von vielen Höhepunkten und „Gänsehaut-Momenten“, die diesen Abend zu einem Erlebnis machten, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!


Alle Bilder zu dieser Veranstalltung findet ihr << hier >>


Wie immer an dieser Stelle der Hinweis auf die Möglichkeit, meinen Artikel zu kommentieren – würde mich sehr freuen, eure Meinung(en) zu dem Event zu lesen…

Falls Ihr mir das lieber persönlich sagen möchtet:
Am 13. April trefft ihr mich wieder in Sankt Goar – bei unserem nächsten Event „INSIDE“ Rebstock Garden.


Bis dahin
Dieter

Eine Antwort auf „Event-Review: Florian Franke & VOCANTONIUS“

  1. Lieber Dieter,
    vielen Dank für diesen tollen Abend. Ich bin immer noch beseelt und dankbar. Es ist nicht selbstverständlich wie herzlich Du uns aufgenommen hast und wie gut organisiert das gesamte Event war. Wir kommen definitiv wieder.
    Merci und auf bald

    Florian und Jaqueline

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